Borssum. Der doppelte Heimspieltag wurde für Borssums Zweite zum doppelten Erfolg: Denn zum einen haben die Landesliga-Volleyballerinnen von Blau-Weiß sowohl gegen den SV Hoogstede mit 3:1(25:23, 25:15, 20:25, 25:23) und gegen den TV Nordhorn mit 3:0 (25:18, 25:15, 25:10) gewonnen. Viel wichtiger war aber, dass sie sich mit diesen beiden Erfolgen den
Klassenerhalt doch noch gesichert haben. „Das erste Saisonziel haben wir damit erreicht”, sagte Borssums Trainer Lothar Laerum direkt nach den Spielen. Vor mehr als 100 Zuschauern brachten die Emderinnen ihren liebevoll genannten Hexenkessel (Halle am Emsstadion) wieder zum Brodeln. Die erste Begegnung gegen Hoogstede war ein nervenaufreibendes Spiel. „Die ersten beiden Sätze gewannen wir durch ein variables Angriffsspiel”, so Laerum. Der erste Satz ging noch äußerst knapp an die Blau-Weißen, der zweite Durchgang war dann schon
eindeutiger. „Im dritten Satz haben wir den Faden verloren. Das ist meistens so, wenn zwei Sätze gewonnen wurden und der Sieg schon vor Augen ist, dann geht der dritte oftmals verloren”, sagte der BWB-Trainer weiter. BWB machte nun weniger, und der dritte Satz ging an die Gäste.Danach fanden die Volleyballerinnen aus Borssum ihre Spielstärke wieder und sie gewannen den vierten Satz, wenn auch hart umkämpft, mit 25:23.

„Somit war der erste Teil erledigt und das nächste Spiel gegen Nordhorn  stand an. Aber die Partie war kein Wettkampf, denn wir waren einfach zu überlegen”, sagte Laerum. Die einzelnen Sätze zeigen auch den klaren Sieg über den TV. „Es war eine eindeutige Sache. Und hervorheben muss ich dieses Mal Sara Hoogstraat und Julia Biskub, die durch ihre hervorragenden Angriffe die Gegner zur Verzweiflung gebracht haben.” Für die Borssumerinnen war es ein rundum gelungener Heimspieltag und die Volleyballfans sind wohl vollends auf ihre Kosten gekommen. 

Blau-Weiß Borssum II: Miriam Willms, Neele Reeinhardt, Mara Termöhlen, Julia Detering, Julia Biskub, Tomke Rosenboom, Sara Hoogstraat, Selma Kara, Engeline Hoffmann, Nicole Pommer-Karp, Maren van Dyken.

 

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