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Von Gordon Päschel

Der Volleyball-Regionalligist empfängt am Sonnabend Tabellenführer SV Bad Laer II. Trotz problematischer Ausgangssituation ist BW-Manager Lothar Laerum optimistisch. Mit den Zuschauern im Rücken hofft er die junge Spitzenreiter-Mannschaft verunsichern zu können.

Emden – Zweckoptimismus oder ehrliche Vorfreude? Lothar Lareum, Manager bei den Volleyballerinnen von Blau-Weiß Borssum, bereitet es jedenfalls kein Kopfzerbrechen, wenn sein abstiegsgefährdetes Team am Sonnabend (20 Uhr, Sportzentrum Borssum) auf den zurzeit stärksten Gegner in der Regionalliga trifft. Im Gegenteil: „Laer liegt uns“, sagt er vor dem Spiel gegen den aktuellen Spitzenreiter SV Bad Laer II und verweist auf die Hinrunde. „Wir hatten die am Rande einer Niederlage.“

Beim 2:3 im Kurort am Teutoburger Wald musste Borssum sich erst im fünften Satz im Tie-Break geschlagen geben. „Ihre Stärken liegen im Angriffsspiel“, hat Laerum dabei beobachtet. Gegen dieses Mittel sieht er Blau-Weiß mittlerweile gut gewappnet. „Unser Block steht und außerdem sind wir diesmal bis Anke Kruse verletzungsfrei“, so der Teammanager. Entscheidend könnte sich auch der Faktor Heimvorteil auswirken, hofft Laerum. „Sie haben sehr junge Spielerinnen, die sind es nicht gewohnt vor so vielen Zuschauern aufzutreten.“

Angesichts der eigenen immer prekäreren Tabellensituation wird aber auch das Nervenkostüm der Gastgeberinnen auf eine harte Probe gestellt. Sechs Spieltage vor dem Saisonende rangiert Borssum in der Tabelle auf dem Relegationsplatz. Die Mannschaft um Coach Christian Stebel wartet seit Wochen auf ein nachhaltiges Erfolgserlebnis. „Es ist ja nicht so, dass wir schlecht spielen“, sagt Lothar Laerum. „Aber wir schaffen es nicht, die knappen Sätze für uns zu entscheiden.“ Auch im bislang letzten Punktspiel am vergangenen Wochenende, verlor Blau-Weiß unglücklich – und vor allem knapp – in eigener Halle.

 

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