Die Spielerinnen brennen schon auf den Saisonstart: Am 26. September empfangen die Borssumerinnen den VC Osnabrück und den VfL Wildeshausen. OZ Archivbild: Doden

Die Spielerinnen brennen schon auf den Saisonstart: Am 26. September empfangen die Borssumerinnen den VC Osnabrück und den VfL Wildeshausen. OZ Archivbild: Doden

 

Die Volleyballerinnen von Blau-Weiß Borssum haben für die kommende Oberliga-Saison Ersatz für ihre Abgänge gefunden. Beim ersten Heimspiel am 26. September können die drei Neuzugänge zeigen, was sie können. Dabei müssen sie zum Teil in wirklich große Fußstapfen treten.

Emden – Den Spielerinnen kribbelt es schon in den Händen und auch der Trainer brennt auf das erste Spiel: Die Volleyballerinnen von Blau-Weiß Borssum starten am Sonnabend, 26. September, mit zwei Heimpartien in ihre nächste Oberliga-Saison. An dem Tag sind der VC Osnabrück und der VfL Wildeshausen im Sportzentrum zu Gast. Dann wird das ostfriesische Team auch seine drei Zugänge präsentieren: Einen festen Platz im Kader haben Marie Nagel, Janna Wilhelmi und Karina Deepen. Sie sollen die Lücken der Abgänge füllen, die Nina Deepen, Christina Hempel und Anke Kruse hinterlassen.
Ein schmerzhafter Abgang aus spielerischer Sicht ist wohl der von Mittelblockerin Nina Deepen. In der kommenden Saison spielt sie für den Oldenburger Turnerbund in der Regionalliga. Bei den Blau-Weißen war sie fünf Jahre lang: „Sie gehörte zu den absoluten Leistungsträgerinnen“, sagt Borssums Trainer Nils Ciach. Verzichten muss er künftig auch auf Christina Hempel. die langjährige Mannschaftsführerin stand im vergangenen Jahr bereits nur eingeschränkt zur Verfügung. Familie und Beruf spannen sie zunehmend ein. „Sie hat nicht nur spielerisch, sondern vor allem menschlich super in die Mannschaft gepasst“, sagt Ciach. Die Familienplanung streitet auch bei Universalspielerin Anke Kruse voran: Sie erwartet Nachwuchs setzt nun erst einmal aus: „Wir hoffen, dass sie im nächsten Jahr wieder einsteigt“, sagt der Trainer.
Nils Ciach steckt das Ziel für die neue Spielzeit nicht allzu hoch: „Wir wollen gut durch die Saison kommen und zeigen, dass wir mit viel Leidenschaft jedes Spiel betreiten.“

VON MAREN STRITZKE

 

0 Kommentare

Schreibe als Erster einen Kommentar.

Verfasse einen Kommentar

 




 

Trackbacks