Von Dirk de Vries s 0 49 21 / 89 00-442

Emden. Wollen die Handballer der HSG Emden nach dem 14. Spieltag ein ausgeglichenes Punktekonto haben, muss ein Sieg her. Und gegen die Handballspielgemeinschaft Blexer TB/SV Nordenham stehen die Zeichen dazu sehr gut. Der Gast steht mit dem Rücken zur Wand, hat erst magere drei Punkte auf dem Konto.

Nach den Spielen in der Halle des Max-Windmüller-Gymnasiums dürfen die Emder wieder in der BBS II-Halle antreten. Das ist in erster Linie für die Zuschauer von Vorteil, weil die Tribüne ein Zuschauen wesentlich einfacher macht. Und auch die Emder kennen die Halle zur Genüge, wollen ihren Heimvorteil nutzen.

In die Karten spielt ihnen sicherlich auch das Hinspielergebnis. Im dritten Spiel der Saison kassierte die Gäste-Spielgemeinschaft eine 20:25-Niederlage in eigener Halle in Nordenham. Das war dann auch die dritte Partie in Folge, die gegen die HSG Blexer TB/SV Nordenham ausging. Fünf weitere sollte folgen, bevor der erste Punkt mit einem Unentschieden unter Dach und Fach war.

Die Emder haben ihr Zusammenspiel weiter intensiviert, stehen auf einem guten Mittelfeldplatz. Zwischendurch gibt es in den Spielen aber immer wieder diese unerklärlichen „Hänger”, in denen nicht mehr viel zusammen läuft und wo dann einzelne Spieler die Initiative zwar ergreifen, ihr aber nicht gerecht werden.

Trotzdem muss vor der Arbeit im Emder Lager der Hut gezogen werden. Denn mit dem Aufstieg gab es einen großen Umbruch. Trainer Gustav Lammers musste schnellstmöglich eine schlagkräftige Truppe aufbauen, in der Erfahrung und junger Enthusiasmus miteinander harmonieren. Umso mehr werden in dem heutigen Spiel die erfahrenen Kräfte gefordert sein, um die jüngeren Mitspieler mitzuziehen. Und wenn dann auch noch die „jungen Wilden” mit ihrer Unbeschwertheit aufspielen, dann sollte ein Sieg drin sein. Alles andere wäre eine dicke Überraschung.

Y Anwurf in der BBS II-Halle ist um 17 Uhr

 

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